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Menschen mit Unternehmergeist

Was Menschen mit Unternehmergeist auszeichnet

 

Bei Menschen mit Unternehmergeist denkt man meist an jemanden, der eine Firma gründet und mit eigenen Ideen Geld verdient. Das ist jedoch nur ein Teil des Bildes. Auch ein Mitarbeiter, der ein Problem erkennt und eine sinnvolle Lösung vorschlägt, kann unternehmerisch denken. Eine eigene Firma muss dabei keineswegs sein Ziel sein. Unternehmergeist zeigt sich im Handeln, manchmal ganz unscheinbar. Woran lässt er sich erkennen? Ein Blick auf Entscheidungen im Arbeitsalltag hilft. Anschließend lässt sich betrachten, wie Firmeninhaber ähnliche Eigenschaften nutzen.

 

Unternehmergeist – das Wichtigste im Überblick

  • Menschen mit Unternehmergeist erkennen Möglichkeiten und werden aktiv, um einen Mehrwert für andere zu schaffen.
  • Unternehmerisches Denken ist auch im Angestelltenverhältnis möglich – eine eigene Firma ist dafür keine Voraussetzung.
  • Eigeninitiative und selbstständiges Arbeiten gehören dazu. Bei Bedarf Unterstützung einzuholen, passt ebenfalls zu dieser Haltung.
  • Unternehmerisch denkende Mitarbeiter schlagen Verbesserungen vor und stimmen genehmigungspflichtige Änderungen mit ihren Vorgesetzten ab.
  • Firmeninhaber mit Unternehmergeist prüfen die Bedürfnisse ihrer Kunden und die Kosten eines ersten Tests.
  • Ein gescheiterter Versuch kann helfen, eine Lösung zu verbessern, wenn die Ursachen des Problems geklärt werden.

 

Was bedeutet Unternehmergeist – braucht man dafür eine eigene Firma?

Menschen mit Unternehmergeist erkennen Möglichkeiten und handeln, um aus einer Idee einen Mehrwert für andere zu schaffen. Dieses Verständnis liegt dem europäischen Kompetenzrahmen EntreComp zugrunde. Ein Mehrwert muss sich nicht in Geld ausdrücken. Er kann auch darin bestehen, ein gesellschaftliches Problem zu lösen oder etwas Nützliches für die Menschen vor Ort zu schaffen. Eine eigene Firma ist daher keine Voraussetzung für unternehmerisches Denken und Handeln.

Eine Idee allein ist erst der Anfang. Man kann lange darüber sprechen, wie sich eine Aufgabe besser erledigen ließe, und anschließend alles beim Alten lassen. Unternehmergeist bedeutet, eine Absicht in die Tat umzusetzen. Manchmal genügt ein kleiner Test, um herauszufinden, ob eine Lösung tatsächlich jemandem hilft.

Denkt also jeder Firmeninhaber unternehmerisch? Allein die Tatsache, ein Unternehmen zu führen, sagt wenig über die eigene Arbeitsweise aus. Ein Inhaber kann an bisherigen Lösungen festhalten, obwohl diese den Bedürfnissen seiner Kunden nicht mehr entsprechen. Gleichzeitig kann ein Mitarbeiter einen neuen Bedarf erkennen und eine passende Änderung vorschlagen. Die Position allein entscheidet darüber also nicht.

Unternehmergeist lässt sich auch nicht ausschließlich am Selbstbewusstsein messen. Wer eine Idee besonders überzeugend vorträgt, muss sie trotzdem überprüfen. Häufig wird betont, wie wichtig Zusammenarbeit und das Lernen bei der Umsetzung von Ideen sind. Daraus ergibt sich ein umfassenderes Bild als das eines Einzelkämpfers, der immer alles besser weiß.

Unternehmerisch denkender Mitarbeiter

 

Unternehmerische Eigenschaften bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern

Die grundlegenden Kompetenzen können ähnlich sein. Beschäftigte nutzen sie jedoch anders als Menschen, die ein Unternehmen leiten. Arbeitnehmer handeln im Rahmen ihrer zugewiesenen Aufgaben. Arbeitgeber haben meist größeren Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens, tragen aber auch Verantwortung für Entscheidungen, die das gesamte Team betreffen.

Zu diesen Kompetenzen gehören unter anderem Eigeninitiative und Planung. Einen eigenen Stellenwert hat das Lernen aus Erfahrungen. Die folgenden Beschreibungen zeigen, wie sich diese Kompetenzen auf beide beruflichen Rollen übertragen lassen. Sie sind weder ein Persönlichkeitstest noch eine abschließende Liste von Eigenschaften.

 

Unternehmergeist als Mitarbeiter

  • Eigeninitiative mit einem Blick für die Situation. Ein unternehmerisch denkender Mitarbeiter erkennt, wenn sich eine Aufgabe besser erledigen lässt. Statt sich nur zu beschweren, macht er einen Vorschlag und erklärt dessen Nutzen. Das bedeutet allerdings nicht, Regeln eigenmächtig zu ändern. Erfordert eine Entscheidung die Zustimmung des Vorgesetzten, muss diese zuerst eingeholt werden. So kann aus Eigeninitiative eine abgestimmte Maßnahme werden.
  • Selbst nach Lösungen suchen und Fragen stellen. Es lohnt sich, zunächst nach einer Lösung zu suchen, bevor man andere um eine fertige Antwort bittet. Fehlende Informationen können jedoch ein echtes Hindernis sein. Wer die Grenzen des eigenen Wissens erkennt, kann schneller einschätzen, welche Unterstützung nötig ist.
    Für Dich kann das bedeuten, vor einem Gespräch mit Deinem Arbeitgeber einen ersten Vorschlag vorzubereiten. So lässt sich das Problem leichter besprechen, als wenn Du nur mit einem „Ich weiß nicht“ beginnst.
  • Die Bereitschaft, eigene Ideen zu verbessern. Ein erster Lösungsansatz kann Schwächen haben. Wer unternehmerisch denkt, nutzt einen Test, um Erkenntnisse zu gewinnen, statt die eigene Idee um jeden Preis zu verteidigen. Funktioniert etwas nicht, sollte zunächst die Ursache geklärt werden. Erst danach lässt sich entscheiden, ob eine Anpassung genügt oder ein anderer Ansatz nötig ist.
  • Zusammenarbeit mit dem Ziel, etwas Nützliches zu erreichen. Für die Idee eines Mitarbeiters kann das Wissen eines Kollegen aus einer anderen Abteilung nötig sein. Ein Gespräch macht möglicherweise Grenzen sichtbar, die zuvor unbemerkt blieben. Neue Ideen umzusetzen ist ein gemeinsamer Prozess. Ein Mitarbeiter mit Unternehmergeist muss daher nicht alles allein erledigen. Er sollte andere einbeziehen können und ihre Hinweise ernst nehmen.

Unternehmergeist in diesem Sinne bedeutet nicht, sich ständig zusätzliche Aufgaben aufzubürden. Ein Verbesserungsvorschlag kann sich auf eine Aufgabe beziehen, die Du ohnehin erledigst. Dabei lohnt es sich, festzulegen, wie viel Zeit für einen Test zur Verfügung steht. Eine Idee braucht Raum im Arbeitsablauf – Begeisterung allein genügt nicht.

 

Unternehmergeist als Arbeitgeber

Für Arbeitgeber ist es besonders wichtig, die Voraussetzungen für eigenständiges Handeln zu schaffen. Selbst eine gute Idee kann stecken bleiben, wenn unklar ist, wer darüber entscheidet. Häufig wird betont, wie wichtig Vertrauen und eigenverantwortliches Arbeiten sind. Mitarbeiter brauchen außerdem Zeit, um ihre Ideen weiterzuentwickeln.

  • Eine Idee nach ihrem Nutzen für die Zielgruppe beurteilen. Ein unternehmerisch denkender Arbeitgeber fragt, welches Problem die vorgeschlagene Änderung löst. Die Begeisterung für etwas Neues allein genügt nicht. Erkennt der Kunde keinen Nutzen, sollten die zugrunde liegenden Annahmen erneut geprüft werden. So lässt sich unterscheiden, ob eine Idee lediglich interessant erscheint oder tatsächlich weiterentwickelt werden sollte.
  • Bei Entscheidungen das Risiko berücksichtigen. Ein Firmeninhaber verfügt nicht immer über vollständige Informationen. Er kann einen ersten Test jedoch klein halten, statt sofort einen großen Teil des Budgets einzusetzen. Ebenso wichtig ist es, vorab festzulegen, woran sich der Erfolg erkennen lässt.
    Reichen mehr Bestellungen aus? Nicht unbedingt, wenn die Kosten jeder Bestellung höher sind als der damit erzielte Umsatz. Entscheidend ist auch, was dem Unternehmen am Ende tatsächlich bleibt.
  • Dem Team Raum für Verbesserungen geben. Ein Arbeitgeber kann seine Mitarbeiter ermutigen, Ideen einzubringen. Er sollte darauf aber auch reagieren. Wird ein Vorschlag abgelehnt, hilft eine Erklärung der Gründe. Andernfalls ist kaum zu erwarten, dass weitere Vorschläge folgen. Bei einer angenommenen Idee muss wiederum geklärt werden, wer für die Umsetzung verantwortlich ist. Erst dann weiß das Team, was es tun darf und welche Grenzen gelten.

Arbeitnehmer und Arbeitgeber betrachten Unternehmergeist also aus unterschiedlichen Perspektiven. Der Mitarbeiter kann eine Änderung in seinem Aufgabenbereich vorschlagen. Der Arbeitgeber sollte deren Bedeutung für das Unternehmen einschätzen und einen angemessenen Test ermöglichen. Verstehen beide Seiten ihre Rolle, lässt sich aus einer Idee leichter etwas Nützliches machen.

Unternehmerisch denkender Arbeitgeber

 

Beispiele für Unternehmergeist als Firmeninhaber

Unternehmergeist zeigt sich bei Firmeninhabern sowohl in neuen Angeboten als auch beim Lösen alltäglicher Probleme. Einige beispielhafte Situationen machen das deutlich.

  • Eine Bäckereiinhaberin testet eine frühere Abholung von Bestellungen. Kunden möchten vor der Arbeit Brot kaufen, doch die Bäckerei öffnet für sie zu spät. Die Inhaberin bietet deshalb an zwei Tagen pro Woche eine frühere Abholung an. Sie nimmt Vorbestellungen entgegen, damit sie weiß, wie viel Brot sie vorbereiten muss.
    Nach dem Test vergleicht sie den zusätzlichen Umsatz mit den Kosten der Abwicklung. Erst dann entscheidet sie, ob sie die Öffnungszeiten dauerhaft ändern möchte. Die Bedürfnisse ihrer Kunden bilden den Ausgangspunkt, um die Idee zu überprüfen.
  • Der Inhaber eines Renovierungsbetriebs bietet kleinere Reparaturen an. In Kundengesprächen stellt er fest, dass es schwierig ist, einen Handwerker für kleine Aufträge zu finden. Er reserviert dafür einen Tag pro Woche. Das Einsatzgebiet begrenzt er, damit die Fahrten nicht den größten Teil des Tages beanspruchen. So kann er eine zusätzliche Dienstleistung mit seiner vorhandenen Ausrüstung testen.
  • Die Inhaberin eines Onlineshops untersucht die Gründe für Retouren. Käufer schreiben ihr, dass sie sich die Größe eines Produkts anders vorgestellt haben. Sie prüft die Beschreibung und erkennt, dass die Maßangaben allein auf dem Foto kaum eine Vorstellung von der tatsächlichen Größe vermitteln. Deshalb ergänzt sie ein Bild, das den Gegenstand neben einer Hand zeigt, und beschreibt seinen Verwendungszweck genauer.
    Reicht das aus? Die Inhaberin prüft, ob Käufer nach der Änderung seltener dasselbe Problem melden. Unternehmerisches Denken bedeutet hier, Kundenrückmeldungen zur Verbesserung des Angebots zu nutzen. Statt Retouren als unvermeidbare Kosten hinzunehmen, versucht sie, deren Ursache zu beseitigen.
  • Der Inhaber einer Fahrradwerkstatt bietet Fahrradchecks bei einem Unternehmen vor Ort an. Er weiß, dass einige Beschäftigte mit dem Rad zur Arbeit fahren. Deshalb schlägt er vor, an einem vereinbarten Tag einfache Fahrradchecks direkt am Unternehmensstandort durchzuführen. Zunächst ermittelt er die Zahl der Interessenten, um einzuschätzen, ob sich die Anfahrt lohnt.
    Er kauft dafür nicht sofort ein weiteres Fahrzeug. Der erste Auftrag zeigt ihm, wie viel Zeit die Arbeit benötigt und welche Ausrüstung vor Ort erforderlich ist.
  • Ein Caféinhaber untersucht, warum zu bestimmten Zeiten nur wenige Gäste kommen. Morgens ist das Café gut besucht, doch am Nachmittag bleiben einige Tische leer. Der Inhaber spricht mit Menschen, die in den umliegenden Gebäuden arbeiten. Dabei erfährt er, dass sie einen Ort für kurze Treffen nach Feierabend suchen.
    Er bietet Tischreservierungen an und testet die Nachfrage über mehrere Wochen. Zeigt sich Interesse, kann er dieses Angebot weiterentwickeln. Ausgangspunkt ist dabei ein Bedarf der Gäste, nicht eine Werbeausgabe ohne klares Ziel.

 

Beispiele für Unternehmergeist als Mitarbeiter

Auch ein Mitarbeiter kann Möglichkeiten für Veränderungen erkennen und aus einer Idee eine nützliche Lösung entwickeln. Manchmal betrifft sie den eigenen Arbeitsplatz, manchmal erleichtert sie die Arbeit des gesamten Teams.

  • Ein Mitarbeiter in der Auftragsbearbeitung schlägt vor, das Bestellformular zu verbessern. Er muss Kunden immer wieder bitten, dieselben fehlenden Angaben nachzureichen. Jede zusätzliche Nachricht verzögert die Bearbeitung. Deshalb erarbeitet er einen Änderungsvorschlag. Nach der Freigabe prüft er, ob Kunden die benötigten Informationen seltener auslassen.
    Davon kann auch der Käufer profitieren, der seine Bestellung schneller vollständig aufgeben kann. Der Mitarbeiter nutzt dabei Erfahrungen aus seiner täglichen Arbeit.
  • Ein Lagermitarbeiter schlägt eine andere Anordnung der Waren vor. Ihm fällt auf, dass ein häufig bestelltes Produkt weit vom Packplatz entfernt lagert. Er stimmt eine Verlegung mit der Person ab, die für die Lagerorganisation verantwortlich ist. Während des Tests prüft das Team, ob sich Pakete dadurch schneller vorbereiten lassen. Ebenso muss geprüft werden, ob die Änderung andere Aufgaben erschwert.
  • Eine Mitarbeiterin am Empfang einer Praxis schlägt bessere Terminerinnerungen vor. Sie bemerkt, dass manche Patienten die Uhrzeit verwechseln oder vergessen, rechtzeitig abzusagen. Deshalb entwirft sie eine Nachricht mit übersichtlichen Angaben zum Termin. Sie ergänzt einen Hinweis zur Absage und legt den Text ihrer vorgesetzten Person vor.
    Nach der Freigabe kann das Team prüfen, ob Patienten Änderungen ihrer Pläne häufiger rechtzeitig mitteilen. Die Idee entsteht aus einem Problem, das der Mitarbeiterin im Arbeitsalltag auffällt.
  • Ein Verkäufer erkennt den Bedarf an einer zusätzlichen Dienstleistung. Kunden fragen, ob das Geschäft beim Aufbau der gekauften Möbel helfen kann. Der Mitarbeiter hält diese Anfragen fest und schlägt der Filialleitung eine Zusammenarbeit mit einem Montageservice vor. Er erläutert, bei welchen Produkten Interesse besteht.
    Dabei verspricht er den Kunden keine Leistung, die das Geschäft noch nicht anbietet. Er hilft jedoch einzuschätzen, ob sich ein solches Angebot lohnt. Unternehmergeist bei Mitarbeitern kann somit die Entwicklung eines Unternehmens unterstützen, auch wenn jemand anderes die Entscheidung trifft.
  • Eine Verwaltungsmitarbeiterin vereinfacht die Weitergabe von Unterlagen. Sie stellt fest, dass Kollegen Dateien ohne die Informationen senden, die für die weitere Bearbeitung benötigt werden. Dadurch entstehen zusätzliche Rückfragen. Sie erstellt ein kurzes Begleitformular und bespricht es mit den Personen, die es später nutzen sollen.
    Erst deren Rückmeldungen zeigen, welche Felder nötig sind und welche das Ausfüllen lediglich verlängern. Nach den Anpassungen wird das Formular zunächst in einem Team getestet. So lässt sich sein Nutzen prüfen, bevor es breiter eingesetzt wird.
  • Ein Produktionsmitarbeiter schlägt vor, Verwechslungen zu vermeiden. Ihm fällt auf, dass sich zwei Materialien wegen ihrer ähnlichen Verpackungen schwer unterscheiden lassen. Er meldet das Problem seinem Vorgesetzten und schlägt eine deutlichere Kennzeichnung der Lagerplätze vor. Die für den Prozess verantwortlichen Personen prüfen die Änderung, bevor sie umgesetzt wird.
    In diesem Beispiel verbindet sich unternehmerisches Denken mit Verantwortungsbewusstsein. Der Mitarbeiter bringt eine Idee ein und berücksichtigt dabei die Regeln seines Arbeitsplatzes.

Eine eigene Firma bietet andere Handlungsmöglichkeiten als eine Anstellung. Unternehmergeist lässt sich jedoch in beiden Rollen zeigen. Er wird sichtbar, wenn jemand einen Bedarf erkennt und einen durchdachten Versuch unternimmt, dessen Ergebnis sich beurteilen lässt.

 

Unternehmergeist – Fragen und Antworten

Was zeichnet einen Menschen mit Unternehmergeist aus?
Ein Mensch mit Unternehmergeist erkennt Möglichkeiten und wird aktiv, um aus einer Idee etwas Nützliches für andere zu schaffen.

Braucht man eine eigene Firma, um unternehmerisch zu handeln?
Nein, unternehmerisches Handeln ist auch im Angestelltenverhältnis möglich. Ein Mitarbeiter kann beispielsweise eine Verbesserung vorschlagen, die den Kundenservice erleichtert.

Welche Eigenschaften haben Menschen mit Unternehmergeist?
Sie zeigen Eigeninitiative und sind bereit, Ideen zu testen und anhand ihrer Erfahrungen weiterzuentwickeln.

Woran erkennt man einen unternehmerisch denkenden Mitarbeiter?
Ein unternehmerisch denkender Mitarbeiter erkennt Probleme in seinem Aufgabenbereich und schlägt Lösungen vor. Wenn eine Änderung die Zustimmung seines Vorgesetzten erfordert, stimmt er sie mit ihm ab.

Was ist ein Beispiel für Unternehmergeist bei Firmeninhabern?
Ein Beispiel ist eine Bäckereiinhaberin, die auf Kundenbedürfnisse reagiert und eine frühere Abholung von Bestellungen testet, bevor sie ihre Öffnungszeiten ändert.

Müssen Menschen mit Unternehmergeist große Risiken eingehen?
Nein, eine neue Idee lässt sich zunächst in kleinem Umfang testen. So können die Nachfrage und die Kosten eingeschätzt werden, bevor eine größere Entscheidung getroffen wird.

Müssen Menschen mit Unternehmergeist besonders selbstbewusst sein?
Nein, Selbstbewusstsein allein sagt wenig über Unternehmergeist aus, denn eine Idee muss unabhängig davon geprüft werden, wie sie vorgestellt wird.

 

Quellen

 

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