Bundesstaaten der USA
Die Vereinigten Staaten sind ein Land mit enormen Ausmaßen und völlig unterschiedlichen Landschaften. Dazu kommen Bundesstaaten, die größer sind als so manches europäische Land. Wie viele gibt es eigentlich? Woher kommt die geheimnisvolle „51“? Und warum wirkt Alaska fast schon absurd groß? Wenn du Zahlen, Fakten und kleine Entdeckungen magst, die den Blickwinkel verändern – dann wird das eine spannende Reise.
Bundesstaaten der USA – die wichtigsten Fakten im Überblick
- Die USA bestehen aus 50 Bundesstaaten, die Diskussion um einen „51. Staat“ betrifft unter anderem Washington, D.C. und Puerto Rico
- Alaska – 1.723.337 km² und mit Abstand der größte Bundesstaat
- Texas – 695.662 km² und über 30 Millionen Einwohner
- Kalifornien – 423.967 km² und die größte Bevölkerung in den USA
- Der kleinste Bundesstaat ist Rhode Island – 4.001 km², mehr als 400-mal kleiner als Alaska
- Die Größenunterschiede sind enorm – von wenigen Tausend bis über eine Million km²
- Die USA umfassen zahlreiche Klimazonen und Landschaften – von Gletschern bis zu Wüsten
Wie viele Bundesstaaten haben die USA – und was hat es mit dem 51. Staat auf sich?
Aktuell ist die Lage eindeutig: Die Vereinigten Staaten bestehen aus genau 50 Bundesstaaten. Jeder davon verfügt über eigene Gesetze und eine eigene Verwaltung, untersteht jedoch der Bundesregierung. Dieses System erinnert an ein großes Puzzle – jedes Teil funktioniert eigenständig, und dennoch ergibt alles ein Ganzes.
Doch woher kommt die Idee eines „51. Bundesstaates“?
Ein häufig genanntes Beispiel ist der District of Columbia, also Washington, D.C.. Dabei handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Stadt, sondern um ein eigenständiges Bundesgebiet, das keinem Bundesstaat angehört. Man kann es sich als speziell ausgewiesenes Regierungsgebiet vorstellen – gewissermaßen neutrales Terrain. Dort leben über 700.000 Menschen.
Hier zeigt sich ein Widerspruch: Die Einwohner zahlen ganz normal Bundessteuern, wie alle anderen auch. Wenn es jedoch um Wahlen und die Vertretung im Kongress der Vereinigten Staaten geht, ist ihr Einfluss eingeschränkt. Sie haben einen Delegierten im Repräsentantenhaus, der sprechen darf – jedoch bei entscheidenden Abstimmungen nicht mitstimmt. Im Senat sind sie gar nicht vertreten.
Aus diesem Grund wird seit Jahren diskutiert, den Distrikt in einen Bundesstaat umzuwandeln. Es gibt sogar konkrete Namensvorschläge wie „Washington, Douglass Commonwealth“. Befürworter argumentieren, dass Einwohner, Steuern und lokale Regierung auch volle politische Rechte bedeuten sollten. Gegner hingegen betonen, dass die Hauptstadt neutral bleiben und nicht Teil eines Bundesstaates werden sollte. Die Debatte kehrt immer wieder zurück – mal mit mehr, mal mit weniger Dynamik.
Ein weiteres Beispiel ist Puerto Rico. Hier ist die Situation anders, führt aber zu einem ähnlichen Ergebnis. Die Insel in der Karibik hat über 3 Millionen Einwohner, und Spanisch ist dort die dominierende Alltagssprache. Alle Bewohner sind US-Staatsbürger – allerdings mit eingeschränkten Rechten. Sie nehmen nicht an Präsidentschaftswahlen teil, haben keine Senatoren und ihr Vertreter im Kongress hat eine ähnliche Rolle wie der aus Washington: Er kann sprechen, aber nicht an den finalen Abstimmungen teilnehmen.
Interessanterweise haben die Einwohner von Puerto Rico bereits mehrfach in Referenden über die Zukunft der Insel abgestimmt. Die Ergebnisse waren unterschiedlich, doch in den letzten Jahren gewinnt die Option an Zustimmung, ein vollwertiger Bundesstaat zu werden. Dennoch reicht das allein nicht aus – die endgültige Entscheidung liegt beim US-Kongress.
Wird es jemals einen „51. Bundesstaat“ geben? Möglich ist es. Doch es handelt sich um einen langen Prozess – geprägt von politischen Diskussionen, unterschiedlichen Interessen und intensiven Debatten.
TOP 5 der größten Bundesstaaten der USA
Wenn man sich die Karte der Vereinigten Staaten ansieht, übersieht man leicht eine Sache – manche Bundesstaaten sind einfach ... riesig. So groß, dass sie problemlos mehrere europäische Länder aufnehmen könnten – und es wäre immer noch Platz übrig. Und nein, das ist keine Übertreibung.
Das Ranking der größten Bundesstaaten basiert auf der Fläche – gezählt wird alles: Land, Seen und Flüsse. Und genau hier entstehen Unterschiede, die überraschen können. Während Alaska allgemein als klarer Spitzenreiter bekannt ist, sind die weiteren Plätze längst nicht so offensichtlich.
In diesem Abschnitt werfen wir einen Blick auf die Top 5 – Bundesstaaten, die wirklich Eindruck hinterlassen. Jeder von ihnen ist völlig unterschiedlich. Einer steht für eisige Wildnis und unberührte Natur, ein anderer für pulsierende Städte und endlose Highways. Und wieder ein anderer? Wüsten, Berge und scheinbar grenzenlose Weite.
Alaska – 1.723.337 km² Weite und Stille
Alaska ist ein absoluter Gigant. 1.723.337 km². Dieser Bundesstaat ist größer als mehrere große europäische Länder zusammen (zum Vergleich: Deutschland hat etwa 357.000 km²).
Und das Erstaunliche: Dort leben nur rund 730.000 Menschen – weniger als in vielen mittelgroßen Städten. Wirkt das leer? Ein Stück weit schon. Aber es ist eine Leere, die eine besondere Anziehungskraft hat.
Der Großteil von Alaska besteht aus unberührter Natur: Berge, Gletscher, Wälder und Seen. Dazu riesige Flächen, auf denen man stundenlang unterwegs sein kann, ohne jemandem zu begegnen.
Im Zentrum liegt Denali – der höchste Berg Nordamerikas mit über 6.000 Metern. Bei klarem Wetter ist er schon aus großer Entfernung sichtbar. Wobei „klares Wetter“ hier seine eigene Bedeutung hat.
Auch das Klima macht Alaska einzigartig. Die Winter sind lang, dunkel und extrem kalt. Im Sommer hingegen scheint die Sonne nahezu durchgehend. Es kann Mitternacht sein – und draußen ist es noch hell. Ein ungewohntes, aber faszinierendes Erlebnis.
Einige Fakten, die im Kopf bleiben:
- Alaska wurde 1867 von Russland gekauft – für 7,2 Millionen US-Dollar
- Es gibt keine direkte Straßenverbindung zum restlichen Teil der USA ohne durch Kanada zu fahren
- Über 3 Millionen Seen befinden sich in diesem Bundesstaat
- Im Winter kann man hier die Nordlichter beobachten
Alaska folgt seinem eigenen Rhythmus. Weniger Hektik, mehr Raum. Viele Menschen berichten, dass dieser Ort ihre Sicht auf die Welt verändert – vielleicht wegen der gewaltigen Dimensionen, der Stille oder einfach, weil plötzlich alles andere kleiner erscheint.
Texas – 695.662 km², wo Weite eine eigene Dimension hat
Texas belegt den zweiten Platz im Ranking – mit 695.662 km². Das sind Entfernungen, die das Gefühl für Distanzen komplett verändern. Eine Fahrt von einem Ende des Bundesstaates zum anderen kann problemlos einen ganzen Tag dauern – oder sogar länger ... je nach Tempo.
Interessant ist auch die Geschichte von Texas. Für einige Jahre war es ein eigenständiger Staat – die Republik Texas. Und dieses Erbe ist bis heute spürbar. In der Art, wie die Menschen über ihren Bundesstaat sprechen und in einer gewissen Eigenständigkeit gegenüber dem Rest des Landes.
Wie sieht die Landschaft aus? Genau hier wird es besonders spannend, denn Texas lässt sich nicht in ein einziges Bild fassen:
- Weite Ebenen – endlose Strecken, auf denen sich die Landschaft nur langsam verändert
- Großstädte – wie Houston, geprägt von Energieindustrie und Raumfahrt, oder Dallas, modern und wirtschaftlich orientiert
- Halbwüstengebiete – vor allem im Westen, wo das Klima trockener und rauer wird
- Nationalparks – etwa der Big Bend National Park, der eine weniger bekannte, aber beeindruckende Seite von Texas zeigt
Im Gegensatz zu Alaska, wo die Weite dominiert, leben hier über 31 Millionen Menschen. Eine enorme Fläche trifft also auf eine ebenso große Bevölkerungszahl.
Einige Fakten, die das Lebensgefühl widerspiegeln:
- Die Flagge von Texas ist allgegenwärtig und besitzt für viele Einwohner eine besondere Bedeutung
- Die Wirtschaft des Bundesstaates ist so stark, dass sie mit der vieler Länder konkurrieren kann
- Das Wetter kann schnell umschlagen – von großer Hitze bis zu heftigen Stürmen und starkem Wind
- Die regionale Identität ist ausgeprägt – viele Menschen betonen bewusst ihre Herkunft
- Manche Straßen wirken endlos – ein Eindruck, der lange im Gedächtnis bleibt
Texas lässt sich schwer in eine Schublade stecken. Teilweise rau und ursprünglich, gleichzeitig modern und dynamisch. Genau diese Mischung macht ihn so besonders – und schwer mit anderen Regionen vergleichbar.

Flagge von Texas und der USA
Kalifornien – 423.967 km² voller Kontraste
Kalifornien belegt den dritten Platz – mit 423.967 km². Weniger als Texas, aber immer noch ein riesiges Gebiet. Und besonders bemerkenswert: Es ist einer dieser Bundesstaaten, in denen sich die Landschaft innerhalb eines einzigen Tages komplett verändern kann.
Am Morgen am Ozean, mittags in den Bergen und am Abend in der Wüste. Klingt ungewöhnlich? Genau so sieht es oft aus.
Kalifornien ist voller Gegensätze und lässt sich nur schwer mit einer einzigen Beschreibung erfassen. Denn hier trifft vieles gleichzeitig aufeinander:
- Pazifikküste – lange Klippen, Wellen, Wind und Straßen direkt entlang des Ozeans
- Großstädte – wie Los Angeles oder San Francisco, beide unterschiedlich, aber voller Dynamik
- Nationalparks – etwa der Yosemite National Park, bekannt für beeindruckende Felsformationen und Wasserfälle
- Wüstenregionen – zum Beispiel das Death Valley, eines der heißesten Gebiete der Erde
Kalifornien ist der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA – mit über 39 Millionen Einwohnern. Eine enorme Fläche trifft hier auf ein besonders intensives Leben. Gleichzeitig ist es ein Ort, der Trends setzt – in Technologie, Kultur und Film.
Hier befindet sich Hollywood, das Zentrum der Filmindustrie, und nicht weit entfernt liegt das Silicon Valley. Zwei völlig unterschiedliche Welten – und doch prägen beide maßgeblich, was global passiert.
Einige Fakten, die die Vielfalt und Größe zeigen:
- Die Wirtschaft Kaliforniens gehört zu den größten weltweit – als eigenes Land wäre sie in den Top-Rankings vertreten
- Hier liegen sowohl einige der höchsten als auch der niedrigsten Punkte der USA – Berge und Senken in einem Bundesstaat
- Das Klima kann sich schnell ändern – je nach Region reichen oft wenige Kilometer für einen spürbaren Unterschied
- Kalifornien ist eines der wichtigsten Zentren der Filmindustrie – mit großem Einfluss auf die Popkultur
- In diesem Bundesstaat wachsen einige der höchsten Bäume der Erde – Mammutbäume erreichen über 100 Meter Höhe und hinterlassen einen starken Eindruck
Kalifornien hat eine besondere Ausstrahlung, die sich schwer eindeutig beschreiben lässt. Eine Mischung aus Vielfalt, Dynamik und einem gewissen Lebensgefühl. Vielleicht ist genau das der Grund, warum so viele Menschen diesen Ort einmal selbst erleben möchten.
Montana – 380.831 km² Weite ohne Menschenmengen
Montana belegt den vierten Platz – mit 380.831 km². Und auch wenn die Zahlen beeindruckend sind, wird die wahre Dimension dieses Bundesstaates erst vor Ort spürbar.
Nicht ohne Grund wird Montana oft „Big Sky Country“ genannt – das Land des weiten Himmels. Poetisch? Vielleicht. Doch sobald man in einer offenen Landschaft steht und nach oben blickt, wird klar, warum dieser Name passt. Der Horizont scheint endlos entfernt.
Ein entscheidender Punkt: Montana gehört zu den am dünnsten besiedelten Bundesstaaten in dieser Topliste. Die Kombination aus riesiger Fläche und vergleichsweise wenigen Einwohnern schafft eine ganz besondere Atmosphäre. Ruhe, Weite und ein anderes Tempo. Nicht für jeden – aber genau das macht für viele den Reiz aus.
Die Landschaft ist vielfältiger, als sie auf den ersten Blick wirkt:
- Weite Ebenen – vor allem im Osten, mit flacher und rauer Landschaft
- Rocky Mountains – im Westen mit beeindruckenden Höhen und Ausblicken
- Nationalparks – darunter der Glacier National Park, bekannt für Seen und Gletscher
- Ranches und kleine Orte – ein ruhiger Lebensrhythmus, fernab großer Städte
- Nadelwälder – besonders in den Bergregionen, dichter und ursprünglicher
- Gebirgspässe – Straßen, die sich durch die Berge ziehen und ständig neue Perspektiven bieten
Und dann sind da die Städte. Große Metropolen wie in Kalifornien oder Texas gibt es hier nicht. Stattdessen findet man kleinere Städte, verteilt über eine enorme Fläche. Das prägt den Alltag – mehr Abstand zwischen den Menschen, sowohl räumlich als auch im übertragenen Sinn.
Einige Fakten, die im Gedächtnis bleiben:
- Einer der am dünnsten besiedelten Bundesstaaten der USA – trotz großer Fläche
- Manche Straßen verlaufen über viele Kilometer nahezu unverändert und vermitteln ein starkes Gefühl von Weite
- Die Winter können anspruchsvoll sein – mit Schnee, Kälte und starkem Wind
- Die Natur spielt eine zentrale Rolle – viele Besucher kommen genau deshalb hierher
Montana drängt sich nicht in den Vordergrund. Doch wer solche Orte schätzt, erkennt schnell, was diesen Bundesstaat besonders macht.
New Mexico – 314.917 km² Weite und Farben
New Mexico schließt die Top 5 ab – mit 314.917 km². Auf der Karte wirkt es wie ein weiterer großer Bundesstaat, doch sobald man genauer hinsieht, zeigt sich schnell: Hier herrscht ein ganz eigener Charakter.
Es ist ein Ort, an dem sich Weite und Kultur auf besondere Weise verbinden. Viel Raum, viel Sonne und Farben, die sich je nach Tageszeit verändern. Rottöne, Orange, erdige Nuancen – alles wirkt intensiver.
Die Landschaft von New Mexico ist rau, aber vielseitig:
- Wüsten und Halbwüsten – prägen große Teile des Bundesstaates, vor allem im Süden
- Gebirge und Hochland – im Norden steigt das Gelände an, mit Wäldern und kühlerem Klima
- Felsformationen und Plateaus – Landschaften, die fast filmisch wirken
- Weiße Dünen – im White Sands National Park erstrecken sich weite Flächen aus hellem Sand, die eher an Schnee erinnern
Auch kulturell hebt sich New Mexico deutlich ab. Hier treffen Einflüsse indigener Kulturen, Spaniens und Mexikos aufeinander. Das unterscheidet sich spürbar von dem Bild, das viele mit den USA verbinden.
Ein gutes Beispiel ist Santa Fe – eine der ältesten Städte der Vereinigten Staaten. Niedrige Gebäude, typische Lehmarchitektur und schmale Gassen prägen das Stadtbild. Eine ganz andere Atmosphäre als in modernen Metropolen.
Einige Fakten, die im Gedächtnis bleiben:
- Einer der Bundesstaaten mit den meisten Sonnentagen im Jahr – ideal für Reisen
- Eng verbunden mit der Geschichte der Nuklearforschung – in der Nähe fand der erste Atomtest statt
- Die regionale Küche ist unverwechselbar – oft hört man die Frage „red or green?“, also welche Chilisauce bevorzugt wird
- Traditionen indigener Kulturen sind bis heute präsent – in Kunst, Sprache und Alltag
- Mit den Carlsbad Caverns befindet sich hier eines der größten Höhlensysteme der USA
New Mexico folgt eigenen Regeln und hebt sich genau dadurch von anderen Bundesstaaten ab.
TOP 5 der kleinsten Bundesstaaten der USA
Wenn man über die Vereinigten Staaten spricht, richtet sich der Blick oft auf die riesigen Flächen. Alaska, Texas ... alles groß, weitläufig und teilweise überwältigend. Doch es gibt auch die andere Seite. Deutlich kleiner – im wahrsten Sinne des Wortes. Einige Bundesstaaten lassen sich innerhalb weniger Stunden durchqueren. Genau hier entsteht ein interessanter Kontrast: wenig Fläche, aber ein dichtes und lebendiges Umfeld.
Bedeutet ein kleiner Bundesstaat automatisch weniger Erlebnisse? Nicht unbedingt. In diesem Abschnitt geht es um die fünf kleinsten Bundesstaaten der USA – solche, die auf der Karte leicht übersehen werden, bei genauerem Hinsehen jedoch überraschen.
New Hampshire – 24.214 km²
Klein, aber vielseitig. Hier finden sich Berge, Seen und viel Natur – besonders im Norden. Gleichzeitig ist der typische Charakter von Neuengland deutlich spürbar: kleine Städte und ausgeprägte Jahreszeiten.
New Jersey – 22.591 km²
Einer der am dichtesten besiedelten Bundesstaaten. Die Nähe zu New York City prägt die Region – viele Vororte, ausgebaute Infrastruktur und ein schnelles Lebenstempo. Gleichzeitig gibt es hier auch Strände an der Atlantikküste.
Connecticut – 14.357 km²
Kompakt, aber mit klaren Gegensätzen. Ein Teil ist stärker urban geprägt, während andere Regionen ruhiger wirken. Bekannt auch für seine Universitäten und die lange Geschichte, die bis in die Anfänge der USA zurückreicht.
Delaware – 6.446 km²
Einer der kleinsten Bundesstaaten, historisch jedoch bedeutend – als erster Staat, der die US-Verfassung ratifizierte. Heute ist er auch als wichtiger Standort für Unternehmen bekannt.
Rhode Island – 4.001 km²
Der kleinste Bundesstaat der USA. Sehr kompakt – und dennoch mit Zugang zum Atlantik sowie zahlreichen Buchten. Trotz der Größe ist hier viel los, vor allem in den Sommermonaten.
Auch hier zeigt sich ein spannender Gegensatz: große Bundesstaaten im Westen und kleine im Osten. Die einen stehen für Weite, die anderen für Dichte. Welche mehr bieten, lässt sich nicht eindeutig sagen – es kommt darauf an, was man sucht.
Interessante Fakten über die Vereinigten Staaten von Amerika
Die Vereinigten Staaten von Amerika lassen sich nur schwer in eine einzige Beschreibung fassen. Zu groß, zu vielfältig und voller Details, die oft im Gedächtnis bleiben. Hier sind einige interessante Fakten, die den Blick auf das Land verändern können:
- Die USA umfassen insgesamt 6 Zeitzonen – von der Ostküste bis nach Alaska und Hawaii. Während in einem Teil des Landes der Tag beginnt, ist es anderswo noch Nacht
- Es gibt keine offizielle Amtssprache auf Bundesebene – Englisch dominiert, ist jedoch nicht in der Verfassung festgelegt
- Autobahnen können tausende Kilometer lang sein – und die legendäre Route 66 ist längst Teil der Reisekultur geworden
- Die Freiheitsstatue war ein Geschenk aus Frankreich und zählt bis heute zu den bekanntesten Symbolen der USA
- Der Grand Canyon ist über 400 km lang und verändert sich durch natürliche Prozesse ständig weiter
- In den USA gibt es eine große Anzahl an Nationalparks – von Wüsten bis zu Gletschern, jeder mit eigenem Charakter
- Einige Bundesstaaten sind größer als ganze Länder – auch wenn das auf Karten nicht immer sofort erkennbar ist
- Die Kultur unterscheidet sich stark je nach Region – Süden, Westen und Osten haben jeweils eigene Lebensweisen
- Viele Orte wirken wie Filmschauplätze – und sind es oft tatsächlich, da dort bekannte Produktionen gedreht wurden
- Das Maßsystem basiert weiterhin auf Meilen, Pfund und Fahrenheit – was für Besucher aus Europa ungewohnt sein kann
Genau das macht die USA so besonders: ein Land, das sich anfühlt wie viele verschiedene Welten. Mit jedem Bundesstaat verändern sich Landschaft, Klima und Atmosphäre – fast wie eine Reise, ohne Grenzen zu überqueren.
Tabelle der Bundesstaaten der USA – von groß nach klein
Zum Abschluss lohnt sich ein Blick auf alles in einer Übersicht. Diese Tabelle zeigt deutlich, wie groß die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten sind – von Giganten wie Alaska bis hin zum kleinen Rhode Island.
| Bundesstaat | Fläche (km2) |
| Alaska | 1 723 337 |
| Texas | 695 662 |
| Kalifornien | 423 967 |
| Montana | 380 831 |
| New Mexico | 314 917 |
| Arizona | 295 234 |
| Nevada | 286 380 |
| Colorado | 269 601 |
| Oregon | 254 799 |
| Michigan | 253 335 |
| Wyoming | 250 487 |
| Minnesota | 225 163 |
| Utah | 219 882 |
| Idaho | 216 443 |
| Kansas | 213 100 |
| Nebraska | 200 330 |
| South Dakota | 199 729 |
| Washington | 184 661 |
| North Dakota | 183 108 |
| Oklahoma | 181 037 |
| Missouri | 180 540 |
| Florida | 170 312 |
| Wisconsin | 169 635 |
| Georgia | 153 910 |
| Illinois | 149 995 |
| Iowa | 145 746 |
| New York | 141 297 |
| North Carolina | 139 391 |
| Arkansas | 137 732 |
| Alabama | 135 767 |
| Louisiana | 135 659 |
| Mississippi | 125 438 |
| Pennsylvania | 119 280 |
| Ohio | 116 098 |
| Virginia | 110 787 |
| Tennessee | 109 153 |
| Kentucky | 104 656 |
| Indiana | 94 326 |
| Maine | 91 633 |
| South Carolina | 82 933 |
| West Virginia | 62 756 |
| Maryland | 32 131 |
| Hawaii | 28 313 |
| Massachusetts | 27 336 |
| Vermont | 24 906 |
| New Hampshire | 24 214 |
| New Jersey | 22 591 |
| Connecticut | 14 357 |
| Delaware | 6 446 |
| Rhode Island | 4 001 |
Plötzlich wird alles klar ... von riesigen Flächen bis hin zu sehr kleinen Punkten auf der Karte. Der Unterschied? Enorm.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Wie viele Bundesstaaten haben die Vereinigten Staaten?
Die Vereinigten Staaten bestehen aus 50 Bundesstaaten, die zusammen einen föderalen Staat bilden.
Was bedeutet der Begriff „51. Bundesstaat“ in den USA?
Damit werden Gebiete bezeichnet, die potenziell zu einem neuen Bundesstaat werden könnten, zum Beispiel Washington, D.C. oder Puerto Rico.
Welcher ist der größte Bundesstaat der USA?
Der größte Bundesstaat ist Alaska mit einer Fläche von 1.723.337 km².
Welcher ist der kleinste Bundesstaat der USA?
Der kleinste Bundesstaat ist Rhode Island mit einer Fläche von 4.001 km².
Warum ist Alaska so dünn besiedelt?
Aufgrund des rauen Klimas und der großen, schwer zugänglichen Gebiete.
War Texas einmal ein eigenständiges Land?
Ja, für eine gewisse Zeit existierte es als unabhängige Republik Texas.
Warum ist Kalifornien so beliebt?
Es vereint große Städte, unterschiedliche Klimazonen sowie einen starken Einfluss auf Kultur und Technologie.
Sind kleine Bundesstaaten in den USA weniger bedeutend?
Nein, viele von ihnen haben eine große historische und wirtschaftliche Bedeutung.
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Quellen
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_states_and_territories_of_the_United_States


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