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Cullinan Diamond

Der größte Diamant der Welt und seine Geschichte

 

Die Geschichte eines einzelnen Steins kann überraschender sein als so mancher Abenteuerfilm. Der Cullinan Diamond, der größte Diamant der Welt, lag schließlich nicht von Anfang an in einer Museumsvitrine. Zunächst befand er sich über unzählige Jahre tief unter der Erde. Dann wurde er plötzlich entdeckt. Und ab diesem Moment nahm alles rasant Fahrt auf... Reisen, Entscheidungen, Risiko – und am Ende königliche Insignien. Wie konnte es dazu kommen?

 

Wichtigste Informationen über den Cullinan-Diamanten

  • Größter Diamant der Welt – 3106 Karat (621,2 g) im Rohzustand.
  • Entdeckt im Jahr 1905 in South Africa von Frederick Wells.
  • In 105 Steine geteilt – 9 große und 96 kleinere.
  • Größtes Fragment – Cullinan I (530,2 Karat), befindet sich im königlichen Zepter.
  • Cullinan II (317,4 Karat) wurde in der Imperial State Crown eingesetzt.
  • Der Schleifprozess dauerte etwa 8 Monate und erforderte höchste Präzision.
  • Bis heute gilt er als der bedeutendste Diamant in der Geschichte der Juwelierkunst.

 

Wo und von wem wurde der größte Diamant der Welt entdeckt?

Die Geschichte beginnt an einem Ort, der heute den Namen Cullinan trägt, in South Africa. Anfang des 20. Jahrhunderts war es eine gewöhnliche Mine namens Premier Mine, in der täglich Steine unterschiedlicher Qualität gefördert wurden. Kaum jemand hätte erwartet, dass genau dort ein Fund von solchem Ausmaß gemacht wird. Und doch geschah es.

Am 26. Januar 1905 bemerkte ein Arbeiter, Frederick Wells, ein ungewöhnliches Funkeln in der Wand des Abbaus. Der Stein steckte nur wenige Meter unter der Oberfläche – etwa fünf Meter, also erstaunlich nah für eine Entdeckung dieser Größenordnung. Zunächst wirkte es wie ein Stück Glas... oder einfach ein Lichtreflex. Doch Wells folgte seiner Intuition, trat näher heran, löste den Fund mit einem Messer – und in diesem Moment wurde alles klar: Das war kein gewöhnlicher Stein. Es war ein Diamant. Und was für einer.

Der rohe Cullinan Diamond wog unglaubliche 3106 Karat (621,2 g) – ein Rekord, der bis heute von keinem anderen Diamanten übertroffen wurde. Der Stein hatte eine unregelmäßige Form, einen leicht bläulichen Farbton und – besonders bemerkenswert – mehrere glatte Flächen, die darauf hindeuteten, dass er einst Teil eines noch größeren Kristalls war. Kaum vorstellbar...

Nach der Förderung wurde der Diamant schnell zur Sensation. Er wurde öffentlich in einer Bank in Johannesburg ausgestellt – Menschenmengen strömten herbei, Tausende wollten ihn mit eigenen Augen sehen. Kein Wunder... ein solcher Anblick ist äußerst selten.

Auch der Transport des Diamanten nach Europa verlief ungewöhnlich raffiniert. Ein falsches Paket wurde per Schiff verschickt und streng bewacht, um mögliche Diebe abzulenken. Der echte Diamant hingegen? Er wurde ganz unscheinbar per Post versendet, in einer kleinen Schachtel – fast so, als würde man ein Buch oder Dokumente verschicken.

So begann die Reise des größten Diamanten der Welt. Und das war erst der Anfang dieser außergewöhnlichen Geschichte...

 

Was macht den größten Diamanten der Welt so besonders?

Auf den ersten Blick könnte man sagen: die Größe. Und das stimmt – aber nur zum Teil... denn der Cullinan Diamond zeichnet sich durch weit mehr aus als nur sein Gewicht.

Beginnen wir mit den Zahlen, denn sie beeindrucken sofort. 3106 Karat, also 621,2 Gramm. Das erinnert eher an einen Eisblock als an einen typischen Diamanten. Mit einer Länge von etwa 10 Zentimetern passte er durchaus in eine Hand... oder eher in zwei. Doch die Dimensionen sind nur der Anfang.

Dieser Diamant war nahezu farblos, mit einem feinen bläulichen Schimmer. Er gehört zur äußerst seltenen Gruppe der Typ-IIa-Diamanten, also Steinen, die praktisch keine Verunreinigungen enthalten. Für das Auge bedeutet das eine außergewöhnliche Klarheit. Licht durchdringt ihn auf eine Weise, die kaum mit etwas anderem zu vergleichen ist.

Eine interessante Besonderheit: Im Inneren befand sich eine kleine „Lufttasche“. Je nach Blickwinkel entstanden farbige Reflexe – fast wie ein eingeschlossener Regenbogen. Ein Detail, das sofort Aufmerksamkeit erregt.

Auch Spuren seiner „Vergangenheit“ sind sichtbar. Einige Oberflächen waren natürlich glatt, als wäre der Stein bereits zuvor geteilt worden. Das deutet darauf hin, dass der Cullinan einst Teil eines noch größeren Kristalls gewesen sein könnte, der tief unter der Erde zerbrach.

Allgemein wird angenommen, dass der Diamant vor über einer Milliarde Jahren im Erdmantel entstanden ist und später durch geologische Prozesse näher an die Oberfläche gelangte. So beschreibt es die Geologie.

Allerdings gibt es auch andere Sichtweisen. Manche hinterfragen diese Zeitangaben und verweisen beispielsweise auf das Vorkommen von Kohlenstoffisotopen wie Kohlenstoff-14, das nach gängigen Modellen deutlich schneller zerfallen sollte – im Bereich von Zehntausenden Jahren, nicht von Millionen oder Milliarden. Daraus ergibt sich die Frage, wie sich solche Befunde mit dem angenommenen hohen Alter von Diamanten vereinbaren lassen.

Ein weiterer Aspekt: Heute ist es möglich, synthetische Diamanten herzustellen, die natürlichen Steinen zum Verwechseln ähnlich sehen – sowohl optisch als auch strukturell. Sie entstehen unter hohem Druck und hoher Temperatur, erzeugt unter kontrollierten Laborbedingungen. Das zeigt, dass die Bildung von Diamanten nicht zwangsläufig extrem lange Zeiträume erfordern muss.

In einigen alternativen Ansätzen wird daher eine andere Interpretation vertreten. Diese geht davon aus, dass Diamanten unter bestimmten Bedingungen relativ schnell entstehen konnten – etwa bei intensiven geologischen Ereignissen mit hohem Druck und starker Hitze sowie dynamischen Veränderungen im Erdinneren.

Diese Sichtweise gehört nicht zum wissenschaftlichen Mainstream, wird jedoch gelegentlich als alternative Erklärung herangezogen. Und genau das zeigt: Selbst bei einem einzigen Stein können unterschiedliche Perspektiven entstehen – abhängig davon, aus welchem Blickwinkel man ihn betrachtet.


Die Aufteilung des Cullinan-Diamanten

 

Wie der größte Diamant der Welt in Teile zerlegt wurde

Der Moment, in dem die Entscheidung zur Teilung des Cullinan Diamond fiel, war alles andere als selbstverständlich. Ein solcher Stein ist bereits für sich genommen ein Schatz... doch erst durch die Bearbeitung konnte er sein volles Potenzial entfalten. Die Frage war nur: Wie geht man mit etwas so Großem um, ohne es zu beschädigen?

Die Aufgabe wurde der renommierten Firma Joseph Asscher & Co. aus Amsterdam übertragen – einem der angesehensten Unternehmen seiner Zeit. Die Leitung übernahm Joseph Asscher, ein Experte mit enormer Erfahrung. Doch selbst für ihn stellte dieser Auftrag eine außergewöhnliche Herausforderung dar.

Die Vorbereitungen dauerten Wochen. Zunächst wurden detaillierte Untersuchungen durchgeführt, die Struktur analysiert und natürliche Spaltlinien identifiziert, entlang derer sich der Stein sicher teilen ließ. Jeder Fehler hätte einen unwiederbringlichen Verlust bedeutet.

Schließlich kam der entscheidende Tag. Am 10. Februar 1908 wurde ein präziser Einschnitt gesetzt. Der erste Versuch scheiterte – das Stahlwerkzeug zerbrach. Die Spannung in diesem Moment lässt sich leicht vorstellen... Stille, gespannte Blicke, angehaltener Atem. Erst ein zweites Werkzeug erfüllte seinen Zweck. Ein einziger Schlag – und der Stein teilte sich exakt wie geplant.

Danach begann der noch aufwendigere Teil: das Schleifen und Formen. Aus dem rohen Material mussten die einzelnen Edelsteine herausgearbeitet werden. Der gesamte Prozess dauerte etwa acht Monate, und es wurde nahezu ohne Unterbrechung gearbeitet – oft viele Stunden täglich.

Aus einem einzigen gewaltigen Diamanten entstanden schließlich 105 Steine. Darunter:

  • Neun größte Diamanten, die eigene Namen und eine individuelle Geschichte erhielten.
  • 96 kleinere Brillanten, die später in Schmuckstücken verwendet wurden.
  • Einige kleine Fragmente, die sich nicht für den klassischen Schliff eigneten.

Die größten Exemplare fanden ihren Platz in den britischen Kronjuwelen, während andere einen eher privaten Weg nahmen. Doch alles begann genau hier – mit einem einzigen, präzisen Schlag. Ein Stein, der in viele Teile zerlegt wurde... und von denen viele bis heute ihre eigene Geschichte erzählen.

 

Cullinan I

Der Cullinan I, auch bekannt als Großer Stern von Afrika, ist der größte geschliffene farblose Diamant der Welt. Mit einem Gewicht von 530,2 Karat (106 g) sprengt er jede Vorstellungskraft – zumindest solange, bis man ihn neben einer menschlichen Hand sieht.

Der Stein besitzt die charakteristische Tropfenform und beeindruckende 74 Facetten, die das Licht mit außergewöhnlicher Intensität reflektieren. Genau das macht ihn selbst unter den bedeutendsten Juwelen so auffällig. Heute ist er im königlichen Zepter integriert – genauer gesagt im Sovereign’s Sceptre with Cross. Interessant ist, dass das Zepter eigens für diesen Diamanten angepasst werden musste.

Ein bemerkenswertes Detail: Der Cullinan I kann aus dem Zepter entnommen und als Anhänger getragen werden. In der Vergangenheit wurde er tatsächlich auf diese Weise genutzt – oft in Kombination mit anderen Steinen aus derselben Serie, wodurch individuellere Schmuckstücke entstanden.

 

Cullinan II

Der Cullinan II, bekannt als Zweiter Stern von Afrika, ist das zweitgrößte Fragment des ursprünglichen Steins. Mit 317,4 Karat (63,48 g) ist er zwar kleiner als Cullinan I, bleibt jedoch äußerst beeindruckend.

Er besitzt einen klassischen Kissenschliff mit 66 Facetten. Das Licht verteilt sich darin weicher und wirkt tiefer als beim ersten Stein – ein subtiler, aber deutlich wahrnehmbarer Unterschied.

Dieser Diamant befindet sich im Zentrum der Imperial State Crown, einer der bedeutendsten Kronen Großbritanniens. Er wurde frontal platziert – genau dort, wo der Blick automatisch hinfällt. Kleine natürliche Unregelmäßigkeiten, wie feine Linien oder mikroskopische Einschlüsse, verleihen ihm zusätzlichen Charakter.

Gemeinsam mit Cullinan I bildet er ein Duo, das die Geschichte dieses außergewöhnlichen Diamanten maßgeblich prägt.

 

Cullinan III

Der Cullinan III, auch als Kleiner Stern von Afrika bekannt, hat bereits einen deutlich stärkeren Bezug zur Schmuckgestaltung. Mit 94,4 Karat (18,88 g) und seinem tropfenförmigen Schliff wirkt er trotz seiner Größe elegant und leicht.

Dieser Stein wechselte im Laufe der Jahre mehrfach seinen Einsatzbereich. Ursprünglich war er Teil der Krone von Queen Mary, später wurde er flexibel verwendet – etwa als Anhänger in einer Halskette oder als Bestandteil einer Brosche. Häufig trat er gemeinsam mit Cullinan IV auf. Zusammen bildeten sie eine charakteristische Kombination, die innerhalb der königlichen Familie informell als „Granny’s Chips“ bezeichnet wurde – eine humorvolle, aber etablierte Bezeichnung.

 

Cullinan IV

Der Cullinan IV ist ein weiteres bedeutendes Fragment – kleiner als die zuvor genannten, aber dennoch markant. Mit 63,6 Karat (12,72 g) und seinem eher quadratischen Schliff wirkt er strukturierter und ruhiger.

Ursprünglich wurde er in die Krone von Queen Mary eingesetzt, nahe der Basis. Später entwickelte er – ähnlich wie Cullinan III – eine eigenständigere Rolle. Am häufigsten war er als Brosche zu sehen, meist in Kombination mit Cullinan III. Diese Verbindung hat eine besondere Wirkung: zwei unterschiedliche Formen, die zusammen ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Vielleicht erklärt das, warum genau diese Kombination so häufig gewählt wurde.

 

Cullinan V

Der Cullinan V fällt sofort ins Auge – er besitzt eine ausgeprägte Herzform. Keine subtile Andeutung, sondern klar erkennbar auf den ersten Blick. Mit 18,8 Karat (3,76 g) ist er kleiner als die zuvor beschriebenen Steine, zieht jedoch weiterhin viel Aufmerksamkeit auf sich.

Er wurde in eine Brosche aus Platin eingesetzt, umgeben von kleineren Diamanten. Das Schmuckstück entstand für Queen Mary und war Teil einer aufwendigeren Garnitur für besondere Anlässe. Dieser Diamant wurde häufig mit anderen Fragmenten des Cullinan kombiniert – mal als zentrales Element, mal als Teil einer größeren Komposition.

 

Cullinan VI

Der Cullinan VI ist deutlich kleiner – er wiegt 11,5 Karat (2,30 g), gehört aber weiterhin zu dieser außergewöhnlichen Reihe. Geschliffen wurde er im Marquiseschliff, einer länglichen Form mit spitz zulaufenden Enden. Dieser Schliff lässt den Stein optisch größer erscheinen, als es das Karatgewicht vermuten lässt.

Seine Geschichte ist bemerkenswert. Zunächst wurde er Queen Alexandra als Geschenk überreicht, später gelangte er in die Sammlung von Queen Mary. Im Laufe der Zeit wurde er oft mit anderen Elementen kombiniert – besonders mit Cullinan VIII. Meist erscheint er als Bestandteil einer Brosche oder als hängendes Element innerhalb eines größeren Schmuckstücks.

 

Cullinan VII

Der Cullinan VII ist ebenfalls länglich geschliffen und folgt ebenfalls dem Marquiseschliff. Mit 8,8 Karat (1,76 g) ist er kleiner als sein Vorgänger, bleibt jedoch gut sichtbar.

Auch dieser Stein wurde Queen Alexandra überreicht und später von Queen Mary weiterverwendet. Sie integrierte ihn als Anhänger in eine Halskette mit Diamanten und Smaragden. Dabei zeigt sich eine interessante Eigenschaft: Dieser Diamant wirkt besonders in Kombination mit farbigen Edelsteinen. Das Grün der Smaragde und das kühle Funkeln des Diamanten erzeugen einen auffälligen Kontrast.

 

Cullinan VIII

Der Cullinan VIII ist im Vergleich zu den vorherigen Steinen deutlich kleiner und wiegt etwa 6,8 Karat (1,36 g). Seine längliche, leicht rechteckige Form wirkt zurückhaltend und strukturiert.

Am häufigsten tritt er gemeinsam mit Cullinan VI auf. Zusammen bilden sie eine Brosche, bei der Cullinan VIII als zentrales Element fungiert, während Cullinan VI darunter angeordnet ist. Eine schlichte, aber wirkungsvolle Komposition.

 

Cullinan IX

Der Cullinan IX bildet den Abschluss der wichtigsten Fragmente. Mit 4,39 Karat (0,878 g) ist er der kleinste dieser Gruppe – und dennoch ein Teil des größten jemals entdeckten Diamanten.

Er besitzt einen Tropfenschliff mit einer deutlichen Verjüngung zu einer Seite. Dadurch eignet er sich besonders gut für Schmuckstücke, die regelmäßig getragen werden können... soweit sich das bei einem solchen Edelstein sagen lässt. Am häufigsten wird er als Ring getragen.

Damit schließt sich die Geschichte der wichtigsten Fragmente... auch wenn der ursprüngliche Stein in gewisser Weise in all diesen Teilen weiterlebt.

Cullinan in Einzelteilen

 

Der größte Diamant der Welt

Wie bereits erwähnt, ist der Cullinan Diamond der größte jemals gefundene Diamant in Edelsteinqualität. Entdeckt wurde er 1905 in South Africa, in der Premier Mine. Der Rohstein wog beeindruckende 3106 Karat – also 621,2 Gramm.

Später wurde er geteilt und geschliffen. Das Ergebnis: insgesamt 105 Diamanten – 9 größere und 96 kleinere. Interessant ist, dass die Gesamtmasse nach der Bearbeitung nur etwas mehr als ein Drittel des ursprünglichen Gewichts betrug. Der Rest ging beim Schneiden und Schleifen verloren.

Die wichtigsten Fragmente sind bereits bekannt, daher hier eine kurze Zusammenfassung:

  • Cullinan I – 530,2 Karat (106 g), heute im königlichen Zepter.
  • Cullinan II – 317,4 Karat (63,48 g), eingesetzt in der Krone.
  • Cullinan III – 94,4 Karat (18,88 g), Teil königlicher Schmuckstücke.

Doch auch andere außergewöhnlich große Diamanten wurden weltweit entdeckt. Einige davon sind ebenfalls bemerkenswert:

  • Sewelo – entdeckt 2019 in Botswana, Gewicht: 1758 Karat (351,6 g).
  • Lesedi La Rona – gefunden 2015, ebenfalls in Botswana, 1109 Karat (221,8 g) im Rohzustand.
  • Excelsior Diamond – entdeckt 1893 in South Africa, lange Zeit Rekordhalter mit 995,2 Karat (199 g).
  • Star of Sierra Leone – gefunden 1972 in Sierra Leone, 968,9 Karat (193,78 g).

Jeder dieser Steine beeindruckt auf seine eigene Weise. Doch es ist der Cullinan, der den Maßstab gesetzt hat... und bis heute nur schwer zu übertreffen ist.

 

Tabelle der größten Diamanten der Welt einschließlich der Cullinan-Diamanten

Nachfolgend eine Übersicht der größten jemals entdeckten Diamanten weltweit.

Diamant Karat Gramm
Cullinan (roh) 3106 621,2 g
Cullinan I 530,2 106,04 g
Cullinan II 317,4 63,48 g
Cullinan III 94,4 18,88 g
Cullinan IV 63,6 12,72 g
Cullinan V 18,8 3,76 g
Cullinan VI 11,5 2,30 g
Cullinan VII 8,8 1,76 g
Cullinan VIII 6,8 1,36 g
Cullinan IX 4,39 0,878 g
Sewelo 1758 351,6 g
Lesedi La Rona 1109 221,8 g
Excelsior 995,2 199 g
Star of Sierra Leone 968,9 193,78 g

 

FAQ – häufig gestellte Fragen

Wie groß war der größte Cullinan-Diamant vor der Bearbeitung?
Der rohe Cullinan Diamond wog 3106 Karat, also über 600 Gramm.

Wo wurde der Cullinan-Diamant gefunden?
Er wurde 1905 in der Premier Mine in South Africa entdeckt.

In wie viele Teile wurde der Cullinan-Diamant zerlegt?
Nach der Bearbeitung entstanden 105 Steine, darunter 9 Hauptsteine und 96 kleinere.

Wo befindet sich Cullinan I?
Der Cullinan I ist im königlichen Zepter Sovereign’s Sceptre with Cross eingesetzt.

Was macht Cullinan II besonders?
Der Cullinan II ist das zweitgrößte Fragment und befindet sich in der Imperial State Crown.

Gehören alle Cullinan-Fragmente der königlichen Familie?
Nicht alle – einige befanden sich in privaten Sammlungen, während die bedeutendsten Stücke zur Krone gehören.

Wie lange dauerte das Schneiden des größten Diamanten der Welt?
Der gesamte Prozess dauerte etwa 8 Monate und erforderte höchste Präzision.

Ist der Cullinan immer noch der größte Diamant der Welt?
Ja, als roher Diamant in Edelsteinqualität hält er bis heute den Rekord.

 

Quellen

https://en.wikipedia.org/wiki/Cullinan_Diamond

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