Wasser sparen im Unternehmen
Betriebliche Sanitärräume können deutlich mehr Wasser verbrauchen, als ihre geringe Fläche vermuten lässt. Jeden Tag werden Wasserhähne und Toilettenspülungen von Mitarbeitenden oder Gästen benutzt. Sind die Armaturen veraltet, ist der Wasserdurchfluss zu hoch oder bleibt ein kleines Leck unbemerkt, steigen die Kosten Monat für Monat. Wie lässt sich der Wasserverbrauch in betrieblichen Sanitärräumen senken, ohne die Nutzung unnötig zu erschweren? Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten – einige kosten wenig und lassen sich fast sofort umsetzen.
Die wichtigsten Informationen zum Wassersparen im Unternehmen
- Eine Ablesung des Wasserzählers am Abend und eine weitere am Morgen können ein verborgenes Leck aufdecken.
- Eine undichte Installation kann rund um die Uhr Wasser verschwenden – auch an Wochenenden.
- Eine Toilettenspülung mit 2 Tasten ermöglicht es, die Wassermenge an den tatsächlichen Bedarf anzupassen.
- Die Kosten für 1 m³ umfassen die Trinkwasserversorgung und die Abwassergebühren. Für warmes Wasser wird zusätzlich Energie benötigt.
- Eine Investition von 1.500 Euro, die jährlich 500 Euro einspart, amortisiert sich nach ungefähr 3 Jahren.
- Die Werte lassen sich am besten pro Mitarbeiter oder pro Betriebstag vergleichen.
Bewährte Möglichkeiten, im Unternehmen Wasser zu sparen
Wo sollte man anfangen? Zuerst sollte geprüft werden, wo tatsächlich Wasser verbraucht wird und ob die Installation kleine Undichtigkeiten aufweist. Erst danach lohnt es sich, neue Armaturen oder andere Ausstattungen auszuwählen. Manchmal bringt ein günstiger Strahlregler die größte Ersparnis. In einem anderen Gebäude reicht bereits die Reparatur eines Spülkastens, der seit Monaten fast geräuschlos Wasser verliert.
- Wasserverbrauch außerhalb der Betriebszeiten prüfen
Der Wasserzähler kann mehr verraten, als man zunächst vermutet. Nach Feierabend wird der Zählerstand notiert und am nächsten Morgen erneut abgelesen. Alle Geräte, die automatisch Wasser beziehen, müssen während dieser Zeit ausgeschaltet sein.
Hat sich der Zählerstand trotzdem verändert, kann irgendwo eine Undichtigkeit vorliegen. Eine große Pfütze auf dem Boden muss dabei nicht entstehen. Häufiger liegt die Ursache bei einem Spülkasten oder einem Ventil, durch das langsam und fast geräuschlos Wasser fließt. In größeren Gebäuden sollte der Test nach Möglichkeit getrennt für einzelne Bereiche durchgeführt werden. Voraussetzung dafür ist, dass sich die jeweiligen Leitungsabschnitte absperren lassen.
- Auch kleine Leckagen schnell beseitigen
Einen tropfenden Wasserhahn übersieht man leicht. Ein paar Tropfen, eine kurze Pause und dann wieder ein paar... Nach Feierabend hört die Installation jedoch nicht auf zu tropfen. Wasser geht nachts verloren, an Wochenenden und Feiertagen ebenso.
Deshalb sollte es einen einfachen Meldeweg für solche Schäden geben. Wer eine tropfende Armatur oder Wasser an der Innenwand der Toilettenschüssel bemerkt, muss wissen, an wen diese Information weitergegeben werden soll. Eine kurze Nachricht an die zuständige Person genügt.
- Strahlregler an Waschbecken montieren
Ein Strahlregler wird am Ende des Armaturenauslaufs montiert. Er mischt Wasser mit Luft und reduziert den Durchfluss, während der Wasserstrahl beim Händewaschen angenehm bleibt. Da es sich um ein kleines Bauteil handelt, muss normalerweise nicht die gesamte Armatur ausgetauscht werden.
Vor dem Kauf müssen das Gewinde und die gewünschte Durchflussmenge geprüft werden. Der Wasserfluss sollte nicht so stark gedrosselt werden, dass Mitarbeitende doppelt so lange zum Abspülen der Seife benötigen. Die Einsparung wäre dann nur scheinbar vorhanden. Strahlregler sollten außerdem regelmäßig entkalkt werden. Ablagerungen können den Wasserstrahl seitlich verteilen und die Funktion der Armatur verschlechtern.
- Einen zu starken Wasserstrahl begrenzen
Trifft das Wasser mit viel Kraft auf das Waschbecken und spritzt bis auf die Ablage? Dann ist der Durchfluss möglicherweise höher als nötig. Er lässt sich mit einem Durchflussregler oder durch eine passende Einstellung der Eckventile unter dem Waschbecken reduzieren.
Ist der Wasserdruck im gesamten Gebäude zu hoch, kann ein Druckminderer in der Installation helfen. Diese Arbeit sollte von einem Installateur ausgeführt werden. Eine zu starke Drosselung ist ebenfalls ungünstig. Nutzer drehen die Armatur dann weiter auf oder halten ihre Hände länger unter den Wasserstrahl.
- Berührungslose Armaturen einsetzen
Eine Sensorarmatur startet den Wasserfluss erst, wenn die Hände unter den Auslauf gehalten werden. Beim Einseifen oder beim Zurechtrücken des Ärmels stoppt das Wasser. Auch während jemand nach dem Handtuch greift, läuft kein ungenutzter Strahl weiter. In stark besuchten Sanitärräumen kann dies den unnötigen Verbrauch deutlich reduzieren.
Der Kauf einer Sensorarmatur allein reicht jedoch nicht aus. Der Sensor und die Zeit bis zum Abschalten müssen passend eingestellt werden. Eine falsch konfigurierte Armatur kann sich versehentlich einschalten, etwa beim Reinigen des Waschbeckens. Vor dem Kauf sollte außerdem geprüft werden, wie die Armatur mit Strom versorgt wird und ob passende Ersatzteile verfügbar sind. Ein kleiner Defekt sollte nicht den Austausch des gesamten Geräts erforderlich machen.
- Selbstschlussarmaturen montieren
Für manche Unternehmen eignen sich Armaturen, die durch einen Knopfdruck aktiviert werden. Nach einigen Sekunden stoppt der Wasserfluss automatisch. Die Technik ist einfach und für eine intensive Nutzung robust. Ein elektronischer Sensor wird dafür nicht benötigt.
Wichtig ist eine einstellbare Laufzeit. Stoppt das Wasser zu früh, muss der Knopf mehrfach gedrückt werden. Läuft es zu lange, fließt ein Teil des Wassers bereits in ein leeres Waschbecken. Die passende Einstellung lässt sich nach einigen Tagen Nutzung genauer anpassen.
- WC-Spülungen austauschen oder einstellen
Die Toilettenspülung kann einen großen Teil des Wasserverbrauchs in betrieblichen Sanitärräumen verursachen. Ein älterer Spülkasten entleert bei jeder Nutzung den gesamten Inhalt, unabhängig vom tatsächlichen Bedarf. Neuere Modelle besitzen zwei Tasten oder eine Funktion zum Stoppen der Spülung.
Es ist nicht immer notwendig, sofort ein neues WC-Becken zu kaufen. Bei manchen Spülkästen lässt sich nur der Mechanismus austauschen oder der Wasserstand anpassen. Wird die Wassermenge zu stark reduziert, kann ein zweiter Spülvorgang notwendig werden. Die erwartete Einsparung geht dadurch verloren.
- Dichtheit der Toilette regelmäßig kontrollieren
Ein Defekt am Spülkasten ist manchmal sofort sichtbar. Ein kleines Leck kann jedoch nur eine feine Wasserspur auf der Oberfläche der Toilettenschüssel hinterlassen. Besonders bei häufig genutzten Toiletten wird sie leicht übersehen.
Die Kontrolle sollte nach Feierabend erfolgen, wenn der Sanitärraum nicht mehr benutzt wird. Nach dem Befüllen des Spülkastens darf kein Wasser weiter in die Schüssel laufen. Oft ist eine verschlissene Dichtung verantwortlich. Auch Kalkablagerungen oder ein falsch eingestellter Mechanismus kommen infrage. Die Reparatur ist meist überschaubar und beendet einen Wasserverlust, der sonst den ganzen Tag andauert.
- Wassersparende Urinale auswählen
In größeren Büros und Produktionshallen können Urinale mit Nutzungserkennung sinnvoll sein. Das gilt auch für Gebäude mit regelmäßigem Publikumsverkehr. Das Gerät löst die Spülung nach der Nutzung aus und nicht in festen Zeitabständen. Dadurch wird kein Wasser verbraucht, wenn sich niemand im Gebäude befindet.
Daneben gibt es wasserlose Urinale. Sie erfordern jedoch eine geeignete Reinigung und den regelmäßigen Austausch bestimmter Komponenten. Vor dem Kauf sollten die erwartete Zahl der Nutzer und die laufenden Wartungskosten berechnet werden. Für ein kleines Büro ist eine solche Investition nicht in jedem Fall sinnvoll.
- Wasser bei der Reinigung gezielter verwenden
Wasser sparen im Unternehmen betrifft auch die Reinigung der Sanitärräume. Für das Ausspülen eines einzelnen Tuchs muss der Wasserhahn nicht dauerhaft geöffnet bleiben. Viel hängt von einer guten Organisation ab.
Wird das Waschbecken gleichzeitig für die Reinigung einer ganzen Etage genutzt, kann ein separates Ausgussbecken sinnvoll sein. Eimer und andere Behälter lassen sich dort leichter befüllen. Gleichzeitig wird weniger Wasser versehentlich verschüttet. So landet weniger davon auf dem Boden und die Reinigung ist schneller erledigt.
- Wartezeit auf warmes Wasser verkürzen
In manchen Gebäuden dauert es lange, bis warmes Wasser aus der Armatur fließt. Mehrere Sekunden lang läuft sauberes Wasser direkt in den Abfluss. Bei vielen Mitarbeitenden wiederholt sich dieser Vorgang mehrmals am Tag.
Die Ursache kann ein großer Abstand zwischen Waschbecken und Warmwasserbereiter sein. Auch eine ungünstig eingestellte Zirkulationsanlage kommt infrage. In einem kleinen Sanitärraum kann sich ein dezentraler Durchlauferhitzer oder Kleinspeicher lohnen. Vor einer Entscheidung müssen jedoch die Energiekosten berechnet werden. Ein geringerer Wasserverbrauch sollte keinen unverhältnismäßig hohen Stromverbrauch verursachen.
- Gut sichtbare Hinweise für Mitarbeitende anbringen
Selbst hochwertige Armaturen ersetzen keine einfachen Gewohnheiten. Ein kurzer Hinweis am Waschbecken kann daran erinnern, den Wasserhahn beim Einseifen der Hände zu schließen oder die kleinere Taste der Toilettenspülung zu verwenden.
Die Information sollte gut sichtbar sein. Ein Blatt mit viel kleinem Text wird schnell zu einem Teil des Hintergrunds. Besser ist ein einzelner Satz, der nach einiger Zeit ausgetauscht wird. Mitarbeitende können außerdem Stellen melden, an denen Armaturen nicht richtig funktionieren – schließlich benutzen sie die Sanitärräume jeden Tag.
- Rechnungen und Zählerstände dauerhaft vergleichen
Eine einmalige Kontrolle kann einen Defekt aufdecken. Erst regelmäßige Aufzeichnungen zeigen jedoch, ob die getroffenen Maßnahmen den Wasserverbrauch im Unternehmen tatsächlich gesenkt haben. Der Zähler sollte in gleichbleibenden Abständen abgelesen werden. Zusätzlich ist die Zahl der anwesenden Mitarbeitenden zu berücksichtigen.
Eine einzelne Rechnung reicht für den Vergleich nicht immer aus. Das Unternehmen könnte in einem Monat weniger Betriebstage gehabt oder mehr Kunden empfangen haben. Deshalb sollte der Verbrauch pro Betriebstag oder pro Person berechnet werden. Steigt dieser Wert ohne erkennbaren Grund, kann die Installation frühzeitig geprüft werden – bevor der nächste unnötige Verlust auf der Rechnung erscheint.

Leitungswasser ist nicht der einzige Kostenfaktor
Auf der Rechnung ist der Preis für das gelieferte Trinkwasser ausgewiesen, doch er bildet nur einen Teil der gesamten Ausgaben. Das Unternehmen bezahlt zusätzlich Schmutzwassergebühren. In vielen deutschen Kommunen wird die Schmutzwassermenge anhand des bezogenen Trinkwassers berechnet, sofern kein gesonderter Zähler vorhanden ist. Jeder unnötig verbrauchte Kubikmeter wirkt sich damit auf zwei verbrauchsabhängige Positionen aus.
Hinzu kommt die Warmwasserbereitung. Ein einzelnes Händewaschen erscheint zunächst nicht besonders teuer. Wird es jedoch mit der Zahl der Mitarbeitenden, allen Betriebstagen und einem ganzen Jahr multipliziert... fällt das Ergebnis deutlich anders aus. Das Unternehmen bezahlt dann nicht nur das Wasser, sondern auch die Energie, die für seine Erwärmung benötigt wird.
Die tatsächlichen Wasserkosten eines Unternehmens lassen sich mit einer einfachen Rechnung abschätzen. Dafür werden der Preis für einen Kubikmeter Trinkwasser und die Schmutzwassergebühr zusammengerechnet. Bei warmem Wasser kommen die Kosten der Erwärmung hinzu. Erst diese Summe zeigt, wie viel das Wasser aus dem Hahn tatsächlich kostet.
Nicht jede Position auf der Rechnung sinkt im gleichen Verhältnis. Grundgebühren können unverändert bleiben, auch wenn der Verbrauch zurückgeht. Am deutlichsten zeigt sich die Einsparung bei den verbrauchsabhängigen Kosten, die anhand des Wasserzählers berechnet werden. Vor dem Kauf neuer Armaturen lohnt sich deshalb ein Blick auf die Rechnung. Feste und verbrauchsabhängige Kosten sollten dabei getrennt betrachtet werden.
Auch die Art der Warmwasserbereitung spielt eine Rolle. Ein kleines Büro mit einem Kleinspeicher oder Durchlauferhitzer hat andere Ausgaben als ein großer Betrieb mit einer zentralen Anlage. Ein Teil der Energie kann verloren gehen, bevor überhaupt jemand den Wasserhahn öffnet. Das geschieht etwa beim Warmhalten eines Speichers oder beim Transport des Wassers durch lange Leitungen. Ein Vergleich der verbrauchten Kubikmeter zeigt daher nicht das vollständige Bild.
Manche Kosten entstehen erst mit der Zeit. Dauerhafte Feuchtigkeit durch eine undichte Stelle kann einen Waschtischunterschrank oder die Wand beschädigen. Aus einem kleinen Defekt wird dann eine Reparatur des Raumes. Manchmal müssen die Sanitärräume vorübergehend geschlossen werden. Hinzu kommen die Arbeitszeit des Kundendienstes und neue Materialien. Diese Rechnung kann deutlich höher ausfallen als der Wert des verlorenen Wassers.
Amortisiert sich jede Modernisierung schnell? Nein. In einem Sanitärraum, der nur von wenigen Personen genutzt wird, kann eine teure Ausstattung viele Jahre benötigen, bis sie ihren Kaufpreis ausgeglichen hat. In einem großen Büro oder einem Betrieb mit mehreren Schichten sieht es anders aus. Je mehr Menschen die Räume nutzen, desto stärker wirkt sich bereits eine kleine Einsparung pro Besuch aus.
Die Wirtschaftlichkeit lässt sich ohne aufwendige Analyse prüfen. Dazu werden die erwartete jährliche Einsparung und die Kosten für Kauf sowie Montage gegenübergestellt. Kostet eine Änderung 1.500 Euro und spart sie jährlich ungefähr 500 Euro, beträgt die einfache Amortisationszeit rund drei Jahre. Die Berechnung sollte sich allerdings auf echte Zählerstände stützen. Allgemeine Herstellerangaben berücksichtigen die tatsächliche Zahl der Nutzer nicht immer.
Ein geringerer Verbrauch reduziert daher mehr als nur die Trinkwasserrechnung. Das Unternehmen senkt zugleich die Menge des berechneten Schmutzwassers. Bei warmem Wasser sinkt außerdem der Energiebedarf. Erst die gemeinsame Betrachtung dieser Kosten zeigt, wie viel ein sparsamerer Sanitärraum tatsächlich einbringen kann.
Wasser im Unternehmen ist nicht kostenlos – auch Mitarbeitende beeinflussen den Verbrauch
Selbst wassersparende Armaturen verändern wenig, wenn Mitarbeitende den Wasserhahn unnötig laufen lassen oder kleine Schäden ignorieren. Manchmal entsteht die Einstellung: "Das gehört der Firma, darum kümmert sich schon jemand." Jeder unnötig verbrauchte Liter verursacht jedoch vermeidbare Kosten für das Unternehmen.
Mitarbeitende sollten wissen, dass das Unternehmen nicht nur für Trinkwasser bezahlt. Hinzu kommen die Schmutzwassergebühren. Bei warmem Wasser wird außerdem Energie für die Erwärmung benötigt. Dafür sind keine langen Schulungen erforderlich. Eine kurze Information während der Einarbeitung und ein gut sichtbarer Hinweis am Waschbecken reichen meist aus.
Eine passende Mitteilung kann lauten: "Auch Wasser im Unternehmen kostet Geld – gehen Sie damit so sorgfältig um wie zu Hause." Mitarbeitende sollten außerdem wissen, wem sie einen tropfenden Wasserhahn oder eine defekte Toilettenspülung melden können. So wird das Wassersparen im Unternehmen zu einer gemeinsamen Aufgabe und bleibt nicht allein bei der Geschäftsleitung oder Gebäudeverwaltung.
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Wie lässt sich der Wasserverbrauch in betrieblichen Sanitärräumen senken?
Zuerst sollten der Wasserzähler geprüft und mögliche Leckagen beseitigt werden. Danach lassen sich der Durchfluss reduzieren, sparsamere Armaturen auswählen und die Toilettenspülungen passend einstellen.
Reduzieren Strahlregler den Wasserverbrauch in betrieblichen Sanitärräumen?
Ja. Ein Strahlregler mischt dem Wasser Luft bei und reduziert den Durchfluss, während das Händewaschen weiterhin angenehm bleibt.
Sparen berührungslose Armaturen im Unternehmen Wasser?
Ja, wenn der Sensor und die Zeit bis zum Abschalten richtig eingestellt sind. Nach dem Zurückziehen der Hände stoppt der Wasserfluss automatisch.
Wie erkennt man ein Wasserleck in betrieblichen Sanitärräumen?
Der Stand des Wasserzählers wird nach Feierabend notiert und am nächsten Morgen erneut geprüft, während keine Geräte Wasser beziehen. Hat sich der Stand verändert, kann eine Undichtigkeit vorliegen.
Wie lässt sich der Wasserverbrauch von Toilettenspülungen im Unternehmen senken?
Hilfreich sind Spülungen mit zwei Tasten oder einer Stoppfunktion. Bei manchen Spülkästen lässt sich außerdem der Wasserstand anpassen, ohne die Toilette auszutauschen.
Wie viel bezahlt ein Unternehmen tatsächlich für seinen Wasserverbrauch?
Das Unternehmen bezahlt für das gelieferte Trinkwasser und die Schmutzwasserentsorgung. Bei warmem Wasser kommen die Energiekosten für die Erwärmung hinzu.
Wie lässt sich die Amortisation einer Modernisierung der Sanitärräume berechnen?
Die Kosten für Kauf und Montage werden durch die erwartete jährliche Einsparung geteilt. Eine Investition von 1.500 Euro amortisiert sich bei einer jährlichen Einsparung von 500 Euro nach ungefähr drei Jahren.
Wie können Unternehmen ihre Mitarbeitenden zum Wassersparen motivieren?
Ein kurzer Hinweis kann erklären, dass auch Wasser im Unternehmen laufende Kosten verursacht. Mitarbeitende sollten außerdem wissen, wem sie Leckagen und defekte Toilettenspülungen melden können.
Werblicher Beitrag.


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